Das „WIR“ ist ondeso: Andreas Decker

Seit August 2019 unterstützt Andreas unser Team als Consultant in unserer Zweigstelle in Dormagen. Er begleitet Kunden von den ersten Schritten bis zum erfolgreichen Einsatz von ondeso SR. Er betreut Kunden im Support, führt Proofs of Concept durch, testet neue Funktionen und entwickelt individuelle Lösungen für spezifische Anforderungen. Mit seiner gelassenen Art, seinem strukturierten Vorgehen und einer guten Portion Humor ist Andreas ein geschätzter Kollege, der auch in herausfordernden Situationen den Überblick behält.

Wir können es kaum erwarten, mehr über dich in unserem Interview zu erfahren. Also, worauf warten wir noch? Los geht’s:

 

Starten wir mit einer Schnellfragerunde:

 

Welche sind deine Top 3 Hobbys?
Meine große Leidenschaft ist seit 2014 das Klettern. Was mich daran fasziniert, ist die Herausforderung, Dinge zu schaffen, die anfangs unmöglich erscheinen und dieser besondere Kick, wenn man einen Griff hält oder einen Tritt setzt, bei dem man eigentlich stürzen könnte. Natürlich immer gut gesichert! Genau dieses Spiel zwischen Kopf und Körper lässt mich seitdem nicht mehr los.
2018 kam dann das Kitesurfen dazu, weil ich Lust auf eine neue, komplexere Herausforderung hatte. Mich fasziniert der Gedanke, nur durch die Kraft des Windes an einem großen Schirm über das Wasser gezogen zu werden und diese Kraft dabei zu „bändigen”. Es ist ein Sport, bei dem man nie auslernt, und genau das macht für mich den Reiz aus.
Seit Neuestem habe ich außerdem das Wakeboarden für mich entdeckt. Auch hier geht es wieder darum, komplexe Bewegungsabläufe auf dem Wasser zu meistern – Schritt für Schritt, mit vielen Stürzen und umso mehr Freude, wenn etwas endlich klappt. Man erkennt vielleicht ein Muster: Ich brauche Herausforderungen, an denen ich wachsen kann.

 

Würdest du lieber Gedanken lesen oder unsichtbar sein können?
Ganz klar: unsichtbar sein. Gedankenlesen klingt auf den ersten Blick verlockend, aber ehrlich gesagt hätte ich gar kein Bedürfnis danach, ständig zu wissen, was in den Köpfen anderer vorgeht. Ich glaube sogar, das würde einen auf Dauer eher belasten als bereichern. Manche Gedanken gehören einfach ihren Besitzern.
Unsichtbarkeit passt dagegen viel besser zu mir. Ich bin jemand, der sich gerne mal zurückzieht und Zeit mit den eigenen Gedanken verbringt. Genau in diesen ruhigen Momenten, in denen ich für mich bin, entstehen bei mir oft die besten und kreativsten Ideen. Unsichtbar zu sein wäre also gewissermaßen die Superkraft-Version von etwas, das ich ohnehin schon gerne tue: einfach mal aus dem Trubel verschwinden, beobachten, nachdenken und mit neuen Einfällen zurückkommen.
Und ganz nebenbei hätte Unsichtbarkeit natürlich auch ihren praktischen Charme, man könnte in aller Ruhe die Welt um sich herum wahrnehmen, ohne selbst im Mittelpunkt zu stehen. Für mich als eher reflektierten Menschen wäre das die deutlich attraktivere Wahl. Übrigens keine Sorge: Im Team bin ich trotzdem gut sichtbar und ansprechbar!

 

Wenn du irgendeine fiktive Figur sein könntest, wer würdest du sein?
Ich müsste nicht lange überlegen: Lucky Luke. Der Cowboy, der schneller zieht als sein Schatten, hat mich schon immer begeistert und je länger ich darüber nachdenke, desto mehr finde ich, dass seine Werte mich als Person ganz gut beschreiben.
Lucky Luke ist jemand, der auch in brenzligen Situationen die Ruhe bewahrt und einen kühlen Kopf behält. Er drängt sich nicht in den Vordergrund, sondern lässt lieber Taten sprechen. Er ist zuverlässig, gerecht, hilfsbereit und man kann sich auf ihn verlassen, wenn es darauf ankommt. Außerdem nimmt er sich selbst dabei nie zu ernst, sondern begegnet dem Chaos um sich herum mit einer gewissen Gelassenheit und einem Augenzwinkern.
Genau diese Mischung gefällt mir: ruhig bleiben, das Richtige tun, anpacken, wenn es nötig ist, und am Ende entspannt in den Sonnenuntergang reiten. Ob ich tatsächlich schneller bin als mein Schatten, sei mal dahingestellt, aber an der Gelassenheit und Verlässlichkeit von Lucky Luke orientiere ich mich gerne. Ein bisschen Wildwest-Romantik schadet ja auch nie.

 

Wenn du wählen müsstest: lieber Schnorcheln in der Karibik oder Wandern in Island?
Da muss ich keine Sekunde überlegen: definitiv Wandern in Island! Weiße Strände und türkisblaues Wasser sind sicher schön, aber die Natur Islands übt auf mich eine ganz andere Faszination aus, sie wirkt auf mich wie von einem anderen Planeten.
Was mich besonders reizt, sind die extremen Kontraste, die dort auf engstem Raum aufeinandertreffen: Gletscher neben aktiven Vulkanen, schwarze Lavafelder neben sattgrünen Moosflächen, heiße Quellen mitten in eisiger Landschaft, dazu Wasserfälle und endlose Weite. Diese raue, ursprüngliche Natur fasziniert mich schon immer – Landschaften, die nicht vom Menschen geformt wurden, sondern von den Kräften der Erde selbst.
Dazu kommt, dass Wandern für mich einfach besser passt als am Strand zu liegen: Ich bin gerne aktiv unterwegs, mag es, mir Ziele zu erarbeiten und am Ende einer Tour auf das Geschaffte zurückzublicken. Island steht deshalb schon lange ganz oben auf meiner Bucketlist und ich bin fest entschlossen, diesen Punkt in den nächsten Jahren abzuhaken.

 

Was ist dein Lebensmotto?
Mein Lebensmotto stammt direkt aus dem Rheinland und lässt sich in zwei Artikeln des Kölschen Grundgesetzes zusammenfassen: „Et kütt wie et kütt” und „Et hätt noch immer jot jejange.” Frei übersetzt: Es kommt, wie es kommt und bisher ist noch immer alles gut gegangen.
Dahinter steckt für mich weit mehr als nur ein flotter Spruch. Es ist eine Grundhaltung: Man kann nicht alles im Leben kontrollieren oder planen, und genau das muss man auch gar nicht. Vieles entwickelt sich ohnehin anders als gedacht und meistens findet sich am Ende ein Weg, oft sogar ein besserer als der ursprünglich geplante. Diese Gelassenheit hilft mir, auch in stressigen oder unerwarteten Situationen ruhig zu bleiben, nicht in Panik zu verfallen und mich auf das zu konzentrieren, was ich tatsächlich beeinflussen kann.
Das heißt übrigens nicht, dass ich die Dinge einfach laufen lasse, ich gebe schon mein Bestes. Aber wenn dann doch mal etwas schiefgeht, weiß ich: Et hätt noch immer jot jejange. Mit dieser Einstellung lebt und arbeitet es sich deutlich entspannter.

 

Jetzt wird es ernst:

 

Was genau ist deine Aufgabe bei ondeso und wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

Ich bin bei ondeso im Bereich Professional Services tätig. Mein Aufgabengebiet ist dabei bewusst breit gefächert: Ich betreue unsere Kunden, unterstütze im Support, führe Proofs of Concept durch und teste unsere Software auf Herz und Nieren. Darüber hinaus entwickle ich spezielle Lösungen für individuelle Kundenanforderungen und bringe gerne auch eigene kreative Ideen ein, wie wir unsere Software noch besser machen können.
Mein Tag startet früh: Um 6 Uhr geht es los, zunächst mit den E-Mails vom Vortag. Nicht selten stehen auch schon frühe Termine mit Kunden aus anderen Zeitzonen an – die Welt schläft schließlich nicht. Um 8:45 Uhr folgt dann unsere tägliche Abteilungsbesprechung, in der wir uns im Team abstimmen und die anstehenden Themen verteilen.
Was danach passiert, ist jeden Tag anders und genau das schätze ich so an meiner Arbeit. Durch die Vielzahl an Aufgabengebieten gibt es enorm viel Abwechslung, und kein Tag gleicht dem anderen. Langeweile? Kenne ich nicht.

 

Wie würden dich deine Kollegen beschreiben?

Wer meine Antwort auf die Frage nach der fiktiven Figur gelesen hat, ahnt es vielleicht schon: Ich glaube, meine Kollegen würden mich als eine Art Lucky Luke beschreiben. Und das meine ich gar nicht wegen der Schnelligkeit beim Ziehen, sondern wegen der Eigenschaften, die den Cowboy ausmachen.
Ich bin jemand, der auch in hektischen Situationen die Ruhe bewahrt und einen kühlen Kopf behält. Wenn beim Kunden mal etwas brennt oder ein Projekt unter Zeitdruck steht, verfalle ich nicht in Panik, sondern packe die Dinge strukturiert an. Meine Kollegen wissen, dass sie sich auf mich verlassen können: Wenn ich etwas zusage, dann halte ich es auch. Gleichzeitig dränge ich mich nicht in den Vordergrund, sondern lasse lieber Ergebnisse für sich sprechen.
Und nicht zuletzt gehört auch eine gewisse Portion Gelassenheit und Humor dazu. Ich nehme meine Arbeit ernst, mich selbst aber nicht zu sehr. Ob meine Kollegen dem allen zustimmen würden? Fragt sie am besten selbst – aber ich bin da ganz zuversichtlich.

 

Was wolltest du als Kind werden und was hat dich zu ondeso verschlagen?

Durch meinen älteren Bruder kam ich schon früh mit Computern in Berührung und von da an war für mich klar: Ich will später „irgendwas mit Computern” machen. Im Jugendalter wurde daraus mehr als nur eine Spielerei: Ich wollte immer tiefer verstehen, wie die Technik im Zusammenspiel funktioniert und was hinter den Kulissen passiert.
Nach der Schule hatte ich das Glück, einen Ausbildungsplatz zum Fachinformatiker zu bekommen, den ich erfolgreich abgeschlossen habe. Danach ging es zur Bundeswehr: erst die Grundausbildung, anschließend in meine Stammeinheit beim S6, der IT der Bundeswehr. Auch dort blieb ich meinem Kindheitstraum also treu.
Nach der Bundeswehrzeit arbeitete ich fast zehn Jahre lang in der IT Abteilung einer Tochtergesellschaft von Fressnapf. Irgendwann spürte ich jedoch, dass es Zeit für eine Veränderung war – neue Herausforderungen, neues Umfeld, neue Aufgaben. Über eine persönliche Empfehlung bin ich dann vor sieben Jahren zu ondeso gekommen. Und rückblickend kann ich sagen: Das war genau der richtige Schritt. Der kleine Junge vor dem Computer meines Bruders hätte seine Freude daran.

 

Vielen Dank für deine Zeit, Andreas!

 

Wenn du mehr über Andreas Decker und seine Arbeit bei ondeso erfahren willst, folge ihm auf LinkedIn.

Das „WIR“ ist ondeso!

Du möchtest gerne das ondeso Team kennen lernen? Hier stellen wir dir einige deiner zukünftigen Kollegen vor.

DasWIRistondeso
karriere-bewerben-ondeso-industrial-it

Karriere bei ondeso

Ein neuer Job im IT- bzw. OT-Umfeld?
Hier geht es zu unseren Stellenangeboten.

vision-mission-values

Unsere Leitbilder

Hier folgen weitere Informationen über unsere Vision, Mission und Werte, die uns antreiben.

flur-ueber-ondeso

Über ondeso

Mehr über unser Unternehmen und unsere Expertise als Pionier und Marktführer.